Chemie ist eine Ausrede! Es ist unser Job als Verkäufer, dass wir uns auf jeden Kunden einstellen! Hör nicht auf deine eigenen Vorwände!!! Bleib dran! Halte durch! Sei hartnäckig! Ianto nahm frische Unterwäsche und die Tasche mit seinem Waschzeug aus seinem Rucksack und tappte auf bloßen Füßen durch den schmalen Anbau ins Freie. Feuchte Grashalme klebten an seinen Knöcheln und dem Saum der Stoffhose fest, als er zu der primitiven Außentoilette trat, die sich ein paar Schritte von der Hütte entfernt befand. Seine Kleidung ließ er auf der hölzernen Bank neben dem gusseisernen Brunnen liegen, den sein Großvater geschlagen hatte, damit sie zum Kochen, Trinken und Waschen Grundwasser benutzen konnten. Großmutter wollte die Insekten, die im See lebten, nicht in ihrem Tee haben. Akupunktur Abnehmen Köln Porz Buchzusammenfassungen bei GetAbstractBuch "Der Wolf der Wall Street" Buch "Die Jagd auf den Wolf der Wall Street" Buch "Die Wahnsinnskarriere des Mehmet E. Göker"  Buch "Abschlusssicher verkaufen mit Joe Girard" Lebensmittel Die Zur Fettverbrennung Führen Joggen Ständig wiederkehrende oder länger anhaltende Schmerzen in den Gelenken können auf eine Arthrose hinweisen. Einfach Abnehmen Ohne Diät Stress Und Frust Song 4 Die Voraussetzungen nach den Absätzen 1-3 für die Beanspruchung einer Steuerbefreiung gelten nicht für Bezüge von Treibstoff, für die der institutionelle Begünstigte oder die begünstigte Person auf Grund der Artikel 26-28 der Mineralölsteuerverordnung vom 20. November 19961, der Artikel 30 und 31 der Verordnung vom 23. August 19892 über Zollvorrechte der diplomatischen Missionen in Bern und der konsularischen Posten in der Schweiz sowie der Artikel 28 und 29 der Verordnung vom 13. November 19853 über Zollvorrechte der internationalen Organisationen, der Staaten in ihren Beziehungen zu diesen Organisationen und der Sondermissionen fremder Staaten die Befreiung von der Mineralölsteuer beanspruchen kann. In diesem Fall muss der Leistungserbringer oder die Leistungserbringerin nachweisen können, dass die EZV die Mineralölsteuer nicht erhoben oder rückvergütet hat.

Akupunktur Abnehmen Köln Porz

Viel Druck, zu wenig Personal um die Arbeit zu bewältigen zu können 24 Tipps Zum Abnehmen 94 In dieser Woche bekommst eine ganz besondere Folge Kreuter.TV auf die Ohren. Während der Mastermind in Dubai war ich euch live zugeschaltet und habe eure Fragen zum Thema Mastermind beantwortet. Abnehmen Durch Gesunde Ernährung Plan Telefon „Weiter lebte die Seele der Frau in diesem Zustand. Und an sie heran trat eine andere geistige Gestalt, – wiederum sehr, sehr verschieden von dem, was die Menschen gewöhnlich mit ihrer physisch-sinnlichen Erkenntnis als Form der Geister sich vorstellen. Etwas trat vor sich hin, was eigentlich wie eine Gestalt war, die in der Fläche abgeschlossen ist, die keine drei Dimensionen hat. Aber etwas sehr Eigenartiges hatte diese Gestalt. Trotzdem sie in der Fläche abgeschlossen war, konnte die Seele der Frau sie in ihrem imaginativen Zustande immer von zwei Seiten sehen, und es zeigte sich diese Gestalt in zwei ganz verschiedenen Weisen, einmal von der einen Seite, eimal von der anderen Seite. Lebensmittel Die Zur Fettverbrennung Führen Joggen Einhäufiger Anfängerfehler ist das Fahren in einem hohen Gang. Viel effektiver istes, die Belastung durch die Erhöhung der Trittfrequenz in einem niedrigerenGang zu steigern. Lebensmittel Die Zur Fettverbrennung Führen Joggen Mit der Freude an der Tätigkeit wird die Familie gesprächig, der nahen Gefahr von der gewaltig wirkenden Gegenwart des Herzogs entfremdet. Wo Thunderbolt ist, da duckt sich jede Gefahr. Der Konstabler treibt Thomas in den keimenden Tag, der Stunde des Angriffs entgegen. Talbot sollte jetzt den Befehl geben. Doch seine Soldaten singen nur. 24 Tipps Zum Abnehmen 94 Thunderbolt reitet vorbei an schwelenden Ruinen. Eine Jagdgesellschaft staubt über seine Bahn. Zum Vivat stoßen Reiter die Luft mit Lanzen. Thunderbolt registriert Spiel, Trunk und die furchtbarsten Verläufe der Liebessucht. Im Hinterland des Aufmarschgebiets schulzt und schnulzt das Leben kurios. Vor einer zusammengeschossenen Wachstube campieren fahrende Inder wie in einem Film über die ursprüngliche Lebensweise von Sinti und Roma.
„Jede geschichtliche Exactitude versagte.”.

24 Tipps Zum Abnehmen 94

Vorteile nutzen. Attraktive Vergünstigungen bei vielen bekannten Markenanbietern. Haferkleie Mit Keim Abnehmen Zucchini 2 Im Rahmen eines Pfändungs- oder Pfandverwertungsverfahrens gegen eine steuerpflichtige Person muss die ESTV den Zessionar oder die Zessionarin nach Erhalt der Pfändungsurkunde unverzüglich über seine oder ihre Haftung informieren. Abnehmen Durch Gesunde Ernährung Plan Telefon Titel: Familiengeschichten
Autor: Lady Charena (August 2013)
Fandom: Torchwood - Greyfriars Arms Hotel-Universum
Wörter: 5465
Charaktere: Jack Harkness, Ianto Jones, Alice Carter, Steven Carter, Toshiko Sato, Rhiannon Davies, Mica Davies
Pairing: Jack/Ianto (Freundschaft, pre/slash)
Rating: AU, ab 12, slash/het
Beta: T’Len

Summe: Alice führt ein ernstes Gespräch mit Jack – der fast wieder einmal in Schwierigkeiten mit seinem Vorgesetzten gerät – und Ianto wird von seiner Schwester dazu genötigt, eine Einladung anzunehmen, die er lieber vermieden hätte.


Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.



„…und morgen machen Steven und ich ein Picknick auf dem Mond“, sagte Alice ruhig. „Möchtest du uns nicht begleiten?“

„Das klingt wirklich als würde es Spaß machen, aber ich muss vermutlich arbeiten“, entgegnete Jack geistesabwesend. Stutzte dann und blieb stehen um seine Tochter anzusehen. „Was hast du gerade gesagt?“

Alice lachte. „Oh, nun hörst du mir zu.“

„Ich habe dir die ganze Zeit genau zugehört“, verteidigte sich ihr Vater. „Und ich verrate dir ein Geheimnis.“ Jack beugte sich vor, um ihr ins Ohr flüstern zu können. „In ein paar hundert Jahren ist es so normal, auf dem Mond Urlaub zu machen, wie jetzt in… Brighton. Mit weniger Wasser, natürlich. Und ohne richtigen Strand.“

Kopfschüttelnd musterte Alice ihn. „Ich bin nie sicher, wann du mich auf den Arm nimmst und wann du ernst meinst, was du sagst.“

„Ich ziehe es eben vor, ein Mysterium zu bleiben“, erwiderte Jack lachend. „Und ich denke du bist langsam etwas zu groß und zu schwer dafür, dass ich dich noch auf den Arm nehmen kann, junge Dame.“

„Man spricht nicht über das Alter oder Gewicht einer Dame“, tadelte sie ihn. „Und so ist es besser.“ Alice hängte sich wieder bei ihm ein und sie schlenderten langsam weiter die Straße entlang.

„Was meinst du damit?“ Jack versuchte sich ins Gedächtnis zu rufen, wie es sich angefühlt hatte, sein kleines Mädchen auf dem Arm zu tragen und es dauerte erschreckend lange. Er erinnerte sich an ihren Geruch. An plumpe Ärmchen, die sich um seinen Hals legten und ein kleiner, warmer Körper, der sich vertrauensvoll an ihn schmiegte.

„Ich habe dich kaum lachen sehen, seit du aus dem Naturschutzgebiet zurück bist“, fuhr die junge Frau fort. „Und ich gebe zu, das war mein Hauptmotiv, als ich vorgeschlagen habe, dass wir ohne Steven zu Mittag essen, damit wir ungestört reden können. Aber du hast sehr wenig gesagt. So schweigsam kenne ich dich gar nicht.“

Jack musterte die Auslage eines Schaufensters, die Damenhüte in allen erdenklichen Farben und Formen zeigte. „Was denkst du über Ianto?“, fragte er. „Ich meine, Mister Jones.“

„Ich weiß.“ Alice tat so als interessiere sie sich auch ausschließlich nur für die Hüte. „Ich kenne ihn nicht besonders gut. Aber er ist sehr freundlich. Ruhig. Ausgesprochen höflich.“ Sie legte eine kleine Gedankenpause ein. „Und so unendlich traurig. Seine Schwester hat mir erzählt, was passiert ist. Wie er zuerst seine Eltern und dann seine Verlobte verloren hat.“

Ihr Vater nickte. „Er hat auch einen wunderbar trockenen Humor, den er kaum zeigt. Und er ist smart. Ein Träumer, versteckt hinter einem Realisten. Er hat so viel verloren, dass er kaum noch wagt, etwas zu wollen.“ Jack wandte den Kopf und sah sie an, sorgfältig ihre Reaktion abschätzend. „Er weiß ein wenig über mich und Torchwood, nicht so viel wie du, natürlich. Es ließ sich nicht ganz vermeiden, dass er in unsere Angelegenheiten verwickelt wurde und irgendwie schien es okay, ihm die Wahrheit zu sagen. Manchmal bin ich es leid, immer lügen zu müssen.“

„Wie hat er es aufgenommen?“, fragte Alice nachdenklich. „Es ist eine Menge zu verarbeiten und das sage ich, als Tochter zweier Torchwood-Agenten.“

„Ich denke, er hat sich noch nicht entschieden, ob er mir tatsächlich alles glaubt.“ Jack zog die Schultern hoch. „Manchmal scheine ich ihn zu erreichen… dann öffnet er sich mir. Und gleich darauf verkriecht er sich wieder vor mir. Vor sich selbst…“

Alice sah ihn an und in diesem Moment ähnelte sie sehr ihrer Mutter. Nur das Lucias Blick oft nur Kritik enthalten hatte. „Er bedeutet dir etwas, nicht wahr?“, erwiderte sie vorsichtig. „Ist er ein Freund? Oder…“ Sie beließ es dabei, nicht fähig, die richtigen Worte zu finden.

Ihr Vater sprach nicht oft über diesen Teil seines Lebens – welcher Elternteil tat das schon mit einem Kind, selbst einem erwachsenen – aber sie hatte einiges von seiner Affäre mit John Hart mitbekommen, als der bei ihr auftauchte, in der Hoffnung, von ihr den Aufenthaltsort von Jack zu erfahren. Sie hatte nie erfahren, wie er an ihre Adresse kam oder woher er überhaupt von ihrer Existenz wusste. Sie war sich beinahe sicher, dass ihr Vater es ihm nicht gesagt hatte. Aber natürlich, er und Jack hatten eine Weile in London zusammen gelebt, vielleicht hatte Hart einen ihrer Briefe gefunden…

Alice räusperte sich.

Das lag glücklicherweise in der Vergangenheit. Sie wusste nur, dass sie aus den wenigen Bemerkungen ihres Vaters aus dieser Zeit schloss, dass er nicht wirklich mit John Hart glücklich gewesen war. Natürlich war da auch die Sorge um ihn im Hintergrund ihres Bewusstseins. Diese… Neigung… ihres Vaters war verboten. Illegal nach dem Gesetz. Die Kirche nannte es eine Sünde und eine Abnormität. Alice wünschte sich nur, dass er jemand fand, den er lieben konnte und der ihn ebenso liebte. Er musste oft entsetzlich einsam sein.

Aber Ianto Jones?

„Ich hoffe immer noch, dass wir eines Tages Freunde werden.“ Jack zuckte mit den Schultern. „Was das „oder“ betrifft… Es ist erlaubt, zu träumen.“ Er lächelte schief. „Die Realität ist kompliziert.“

Sie gingen langsam weiter.

„Das liegt wohl in der Familie“, meinte Alice nach einem Moment.

Jack sah sie fragend an.

„Das es kompliziert ist. Du und Mam. Ich und Joe. Du und… dein Mister Jones.“ Sie lächelte, um den Worten eine mögliche Härte zu nehmen. „Vielleicht sind wir nicht dazu geschaffen, mit einem geliebten Menschen glücklich zu werden.“

Ihr Vater legte den Arm um ihre Schultern und küsste sie auf die Stirn. „Ich hoffe um deinetwillen, dass du dich irrst. Du bist viel zu jung um schon wie eine Nonne zu leben. Du verdienst es, geliebt zu werden.“

„Was ist mit dir?“ Alice musterte Jacks Profil. „Verdienst du es denn nicht?“

Jack erwiderte nichts. Er sah auf die Uhr und wechselte das Thema, fragte nach Steven, als er sie ins Hotel zurück begleitete.

Es verwunderte sie nicht, dass ihr Vater sich noch vor dem Eingang von ihr verabschiedete, um wieder an die Arbeit zu gehen. Sie war es nicht anders gewohnt und hatte auch nichts dergleichen erwartet. Er versprach – sofern er es einrichten konnte – noch einmal vorbei zu kommen, um Steven ins Bett zu bringen, als Ausgleich dafür, dass der Junge nicht mit ihnen zum Lunch durfte. Obwohl sie jetzt schon einige Wochen hier wohnten, war es für ihn immer noch aufregend, Zeit mit Onkel Jack zu verbringen.

Alice sah ihm einen Moment nach, dann strich sie sich das Haar zurück und begann ihre Handschuhe abzustreifen, als sie sich abwandte und ins Hotel trat. Hoffentlich hatten die Jungs während ihrer Abwesenheit nicht zu viel Unfug getrieben.

Erst vorige Woche hatten sie versucht ein Eichhörnchen in Davids Zimmer zu schmuggeln – wusste der Himmel, wie sie es überhaupt schafften, es einzufangen – aber das Tier entkam ihnen bereits in der Lobby. Toshiko Sato, die zu der Zeit gerade an der Rezeption saß, half den Jungs, das Eichhörnchen wieder einzufangen.

Rhiannon erzählte ihr später über einer Tasse Tee die ganze Geschichte, so wie sie es von Tosh gehört hatte, denn das Spektakel fand statt, während Alice beim Einkaufen war.

Offensichtlich hatte David versucht, das Tier unter seiner Jacke ins Hotel zu schmuggeln. Nun biss ihn aber das panische Eichhörnchen – ausgerechnet in den Hals, beim Versuch aus dem Kragen zu klettern - und David ließ es vor Schreck fallen. Sie waren durch den Haupteingang gekommen, denn hätten sie den Weg durch die Küche genommen, wären sie höchstwahrscheinlich Rhiannon in die Arme gelaufen. Und ihr wären zwei flüsternden und kichernde Jungen sehr verdächtig erschienen.

Erst einmal frei, flitzte das verängstigte Eichhörnchen kreuz und quer durch die Eingangshalle, um sich dann an einem Vorhang hoch zu hangeln und auf die Vorhangstange zu flüchten. Toshiko sah die betretenen Mienen der beiden Jungs, und entlockte ihnen bald die Geschichte. Sie holte einen der langstieligen Staubwedel aus dem Schrank im Büro hinter der Rezeption und schnappte sich einen geflochtenen Papierkorb. Tatsächlich gelang es ihnen, das Eichhörnchen den Vorhang wieder nach unten zu scheuchen und David stülpte den Papierkorb über das verängstigte Tier. Steven zog seine Jacke aus und legte sie über den Korb, als David ihn vorsichtig umdrehte und sperrte so das graue Pelzknäuel ein, bis die beiden Jungen es wieder draußen im Garten aussetzen konnten.

Ganz so glimpflich wie für das Eichhörnchen ging die Sache für die beiden nicht aus. Der Biss hatte ein kleines, rotes Mal auf Davids Haut hinterlassen, dass Rhiannon natürlich auffiel, als sie kontrollierte, ob sich ihr Sohn den Hals auch gründlich gewaschen hatte. Dadurch kam die ganze Geschichte ans Licht. Nun, David bekam eine Standpauke über Tierquälerei und zwei Tage Hausarrest – und Steven, als tatbeteiligter Mitverschwörer, von seiner Mutter die erzieherisch sicherlich ebenso wertvolle Aufgabe, einen Aufsatz über Eichhörnchen zu verfassen. Was Steven gar nicht so schlimm fand, denn seine Mutter brachte ihm dafür ein Buch über Wildtiere – so wie Eichhörnchen - aus der Bibliothek mit und das war ziemlich interessant. Sogar David, der sonst nicht unbedingt ein großer Fan vom Lesen war, steckte die Nase hinein.

„Hallo Toshiko“, begrüßte sie die junge Asiatin, die sich an der Rezeption über ein Rechnungsbuch beugte. Alice steckte die Handschuhe in ihre Handtasche und nahm den Hut ab um ihre Frisur zu ordnen. „Ich hoffe, du musstest heute nicht wieder auf Großwildjagd gehen?“ Seit einiger Zeit duzten sich die Frauen.

Tosh lachte hell auf, sofort eine Hand vor den Mund schlagend. „Nein, nicht so weit ich weiß – aber ich bin auch eben erst aus meiner Mittagspause zurück gekommen.“ Sie rückte ihre Brille zurecht. „Andy und ich haben einen Spaziergang unternommen.“

Oh, das erklärte, warum ihre Wangen glühten und ihre Augen glänzten. Junge Liebe. Sie erinnerte sich nicht mehr, ob sie damals auch so gestrahlt hatte, wenn sie von einem Rendezvous mit Joe zurück gekommen war. Keine zehn Jahre waren seither vergangen, aber es schien ihr wie in einem anderen Leben. Alice verscheuchte die düsteren Gedanken, und beugte sich vor. „Und war es ein schöner Spaziergang?“, neckte sie die jüngere Frau.

Toshiko nickte und ihre Wangen färbten sich noch ein wenig röter. „Sehr schön. Mein Andy ist… Andy ist ein wundervoller Mann.“ Ihr Lächeln verblasst ein wenig. „Wir haben darüber gesprochen, wie schön es wäre, im Sommer zu heiraten, aber vermutlich wird frühestens im Herbst eine Wohnung für uns frei.“

Alice griff über den Tresen und drückte ihren Arm. Es gab nicht viel Tröstliches zu sagen, also versuchte sie es erst gar nicht. Ihr Blick fiel auf die Anstecknadel an Toshikos Kragen, eine kleine goldene Rose. „Das ist ja eine hübsche Brosche“, sagte Alice. „Neu? Ein Geschenk von Andy?“ Zu ihrer Überraschung wechselte Tosh erneut die Farbe, dieses Mal jedoch von rot zu weiß.

Tosh griff nach der Anstecknadel, versteckte sie hinter den Fingern. „Ein Geschenk, ja“, murmelte sie. „Es ist nichts…“ Sie brach ab. „Oh, ich muss wieder an die Arbeit. Diese Rechnungen schreiben sich nicht von selbst.“

„Nun, ich muss auch nach meinem kleinen Raubauken sehen.“ Alice verstand einen Hinweis. Aus irgendeinem Grund schien es der Hausdame und Buchhalterin des Hotels unangenehm zu sein, das ihr das Schmuckstück aufgefallen war. Sie nahm ihre Handtasche, die sie auf dem Rezeptionstresen abgestellt hatte und schenkte Tosh ein Lächeln, bevor sie in Richtung Treppe ging.

Alice hatte kaum ihren Mantel aufgehängt und die Schuhe gewechselt, als Steven ins Zimmer stürmte. „Mami!“ Er umarmte sie flüchtig. „Wir haben einen Igel im Garten gesehen, aber wir haben ihn nicht angefasst. Und David hat ein ganz tolles Fernglas. Mit dem kann man die Schiffe in der Bucht ganz nahe sehen.“

Lachend strich ihm Alice über die zerzausten Haare. „Das klingt wunderbar und ich sehe, ihr hattet viel Spaß.“ Steven duckte sich. „Zieh deine schmutzigen Schuhe aus. Und geh dir die Hände waschen, Schatz, dann habe ich ein Geschenk für dich. Von Onkel Jack.“

In Rekordzeit flitzte Steven ins angrenzende Bad und gleich darauf plätscherte Wasser. „Wann kommt Onkel Jack uns besuchen?“, rief er. „Mami, er hat versprochen, mit mir einen Ausflug zu machen.“

„Ich weiß. Und er hat es nicht vergessen, das hat er mir gesagt. Er muss nur gerade viel arbeiten.“ Sie wollte nicht, dass der Junge enttäuscht war, sollte es nicht klappen, deshalb erwähnte sie nicht, dass Jack versuchen wollte, später am Abend vorbei zu kommen.

Alice sammelte seine schmutzigen Schuhe auf und stellte sie auf die neben der Tür ausgebreitete Zeitung. Seufzend betrachtete sie die abgestoßenen Kanten. Die Sohlen waren auch schon sehr abgelaufen. Sie hatte die Stiefel im letzten Jahr gebraucht von einer Nachbarin gekauft, deren Junge bereits aus ihnen herausgewachsen war. Nun, bei Steven war es auch bald so weit. Sie würde im Herbst entscheiden müssen, ob es sich noch lohnte, die Schuhe frisch besohlen zu lassen oder ob er neue brauchte. Es war noch ein klein wenig Geld aus dem Erbe ihrer Mutter übrig, das bedeutete, dass sie Steven neu einkleiden konnte, ohne ihren Vater um Geld bitten zu müssen. Vor allem jetzt, wo er so großzügig für ihren Aufenthalt im Hotel aufkam.

Steven stürmte zurück in das Zimmer und zeigte ihr seine sauberen Hände. „Gut gemacht“, lobte sie ihren Sohn. „Gib mir bitte meine Handtasche.“

Der Junge ließ sich nicht zweimal bitten. Alice nahm ihre Handtasche und öffnete sie, nahm eine Papiertüte mit dem Aufdruck eines Kaufhauses heraus. „Ich schlage vor, du schreibst ihm einen Brief, in dem du dich bedankst. Du kannst ihn für Onkel Jack an der Rezeption hinterlegen“, sagte sie, bevor sie ihm die Tüte überreichte.

Neugierig riss Steven die Tüte auf und holte ein kleines Spielzeugauto aus Metall hervor. „Wow. Mami, kuck mal, das ist ein echtes Rennauto!“ Er kniete sich auf den Boden und jagte es, Motorengeräusche imitierend, über den Teppich. „Darf ich es David zeigen?“

„Natürlich. Aber du bist in spätestens einer halben Stunde zurück, junger Mann. Du hast vor dem Tee noch deine Hausaufgaben zu machen.“ Mit einem liebevollen Lächeln sah sie ihrem Sohn nach, der aus dem Zimmer lief, in seiner Aufregung nicht einmal daran denkend, seine Hausschuhe anzuziehen. Nun, wenigstens trug er warme Socken. Alice bückte sich nach der Papiertüte und hob sie auf, um sie in den Papierkorb zu werden. Dann setzte sie sich an den Tisch am Fenster und nahm ihren Nähkorb zur Hand. Sie hatte auch noch ein bisschen etwas zu tun.


###


„Ich würde ja sagen, es wird langsam zu einer Angewohnheit…“, kam es von der Galerie über ihm.

Jack sah nach oben. Alex Hopkins lehnte am Geländer, die Arme aufgestützt. „Aber?“

„…aber solange ich dich schon kenne, hast du dir noch nie von einer Uhr etwas vorschreiben lassen.“ Alex richtete sich auf. „In mein Büro, Harkness.“

„Hast du mich vermisst?“, rief Jack nach oben. „Boss.“

„Du solltest die Klappe nicht so weit aufreißen, Harkness.“ Geraint tauchte aus einem Korridor auf, eine Kiste unter dem Arm. „Der Boss hat eine Stinklaune.“

„Ich habe nichts getan.“ Jack lief über den Gittersteig zu Alex‘ Büro.

„Mach die Tür hinter dir zu“, kam es von seinem Vorgesetzten, bevor er eine Chance hatte, etwas zu sagen.

Jack schloss die Tür und warf sich in den Besucherstuhl, die Füße auf die Tischkante packend. „Was gibt’s?“

Der Leiter von Torchwood Drei sah auf. „Du hast gefragt, ob wir dich vermisst haben – das ist ein gutes Stichwort.“ Er lehnte sich in seinen Stuhl zurück, sah missbilligend auf Jacks Schuhe, von denen schmutziges Wasser auf den Tisch tropfte – direkt neben einem Stapel Unterlagen, die auf Bearbeitung wartete. „Herrgott, Jack, du bist so ein Schwein.“ Er stand auf und stieß Jacks Füße vom Tisch, den Papierstapel in Sicherheit bringend.

„Whoa.“ Jack rappelte sich hoch. „Was habe ich DIR getan?“

„Gute Frage.“ Alex stellte sich vor ihn, die Hände auf die Armlehnen seines Stuhls gestützt. „Gibt es irgendetwas, dass du mir zu sagen hast?“

„Es tut mir leid, dass ich zu spät gekommen bin.“ Jack verschränkte die Arme vor der Brust und versuchte aufrichtig zu klingen. „Ich war mit Alice beim Mittagessen. Wir haben die Zeit vergessen.“

„Das ist nicht, was ich meine.“ Alex richtete sich auf und fuhr sich durch die Haare. Graue Strähnen zeigten sich und sie wurden immer mehr.

Jack fiel plötzlich auf, dass sein Freund sichtlich gealtert war, seit er London verlassen hatte. War es die Verantwortung, die auf ihm lastete? Yvonne erwartete sich mehr von Cardiff, mehr vom Rift, aber die Anlagen hier waren so lange außer Betrieb gewesen, dass es schwer war, sie wieder in Gang zu bringen. Selbst die, für die es Anweisungen gab. Das letzte Team, das hier gearbeitet hatte, zerstörte offenbar absichtlich viele Unterlagen, als es die Niederlassung aufgab. Niemand wusste heute mehr, wieso das geschehen war.

„Und ich habe keine Ahnung, was du meinst.“

„Jemand hat Anschuldigungen gegen dich erhoben, Jack, davon spreche ich.“ Alex sah ihn ernst an. „Angeblich hast du etwas von der Fundstelle dieses abgestürzten Flugzeugs mitgenommen und es nicht dokumentiert.“

„Oh, wirklich? Wer behauptet das?“ Jack verschränkte die Arme im Nacken.

„Ist das wichtig? Hör zu, ich weiß, du hast schon Dinge verschwinden lassen – Dinge, die nicht in die falschen Hände geraten sollten, Torchwood eingeschlossen – aber du musst mir das sagen. Hast du etwas entfernt?“

„Zuerst will ich wissen, wer das behauptet hat.“ Jack konnte ebenso stur sein.

Seufzend wandte sich Hopkins ab, starrte durch das Fenster in der Wand nach draußen in den Hub. Geraint und Thomas Levine, einer der Londoner Wissenschaftler, beugten sich über eine Holzkiste. Lana Thyme, die heute als seine Assistentin fungierte (eigentlich war sie Botanikerin, doch Pflanzen landeten selten hier und wenn, dann machte ihnen die Witterung den Garaus), machte Notizen, um sie später abzutippen. Thomas fasste keine Schreibmaschine an und seine Handschrift war schwerer zu entziffern als ägyptische Hieroglyphen. Die anderen waren nicht in Sicht, obwohl Alex sich fast sicher war, dass Adam Smith irgendwo herumschnüffelte. Zweifellos um seiner Tante zu berichten. Er wusste nicht, was sich Alice Guppy davon versprach. Es war ja nicht so, als ob sie die Leitung von Torchwood Drei wollte. Sie hatte einen prestigereichen Job in den USA, zusammen mit ihrer Partnerin Emily Holroyd. Weder Geld noch Vaterlandsliebe brachten sie dazu, noch einmal Fuß nach Wales zu setzen.

„Soll ich raten?“, fragte Jack hinter ihm spöttisch. „Es war die rothaarige Ratte.“ Er hielt den kleinen Finger hoch, krümmte ihn. „Mit dem kurzen Schwänzchen.“

Alex drehte sich zu ihm um. „Ich weiß nicht, was zwischen euch beiden vor sich geht – und wenn ich ehrlich bin, will ich es auch nicht wissen – aber das ist eine ernsthafte Anschuldigung. Und er hat sie offiziell und in London eingereicht, ich habe davon über Direktorin Hartman erfahren. Dieses Mal kann ich dich nicht einfach so decken. Bitte, Jack, ich muss die Wahrheit wissen.“

„Ja, ich habe etwas aus dem Wrack entfernt.“ Jack stand auf und trat neben den anderen Mann. „Einen kleinen, tragbaren Computer, etwa 50 oder 60 Jahre in der Zukunft gebaut. Hier und jetzt kann ohnehin niemand etwas damit anfangen, selbst wenn er nicht eine Weile im Wasser gelegen hätte. Ich dachte, ich könnte ihn vielleicht zum Laufen bringen.“

„Siehst du, war doch nicht so schwer“, erwiderte Alex sarkastisch. „Funktioniert er?“

„Ich habe es noch nicht versucht, ihn einzuschalten. Bevor das Gerät nicht völlig trocken ist, riskiere ich einen Kurzschluss.“ Jack steckte die Hände in die Hosentaschen und lehnte sich neben Alex an die Wand, Schulter an Schulter mit seinem Freund. „Ich dachte, es wäre besser ihn zu behalten, als ihn irgendwo auf einem Regal im Archiv vermodern zu lassen. Vielleicht finde ich Informationen über den Flug darauf. Wir wissen nichts. Weder woher das Flugzeug kam, noch was oder wer an Bord gewesen ist.“

„Ich denke nicht, dass wir es je herausfinden werden. Vielleicht zieht irgendwann in zwanzig oder dreißig Jahren ein Angler vermoderte Knochen aus dem See, vielleicht werden der Pilot oder mögliche Passagiere auch nie gefunden.“ Alex wandte den Kopf, sah Jack an. „Wir haben die Polizei verständigt, Krankenhäuser und Ärzte in ganz Wales halten Ausschau nach verletzten Personen. Niemand kann so einen Absturz unverletzt überleben. Aber nirgendwo sind Leute aufgetaucht, die verletzt oder auch nur verirrt scheinen. Irgendjemand müsste etwas auffallen, wenn Fremde auftauchen. Cardiff ist ein großes Dorf.“ Er lächelte. „Erzähl mir etwas Erfreulicheres. Wie war das Mittagessen mit Alice? Sag‘ mir bitte, dass sie nach ihrer Mutter kommt.“

„Sie ist kein Kind. Sie ist eine erwachsene Frau, Alex. Und eine sehr vernünftige dazu, falls dich das beruhigt.“ Jack grinste. „Du bist übrigens zu alt für sie, nur falls du dir Hoffnungen machen solltest.“

„Keine Sorge. Ich kenne ihren Vater“, flachste Hopkins.

„Es ist gut, sie und Steven hier zu haben“, gestand Jack. „Auch wenn ich die beiden verstecken muss. Ich habe schon so viel von ihrem Leben verpasst.“

„Sieht sie es eigentlich genauso?“

„Ich denke, es gefällt ihr ganz gut hier. Sie hat sich mit Rhiannon Davies angefreundet. Steven spielt mit ihren Kindern.“ Jack zuckte mit den Schultern. „Er hat sich überraschend gut eingewöhnt.“

Alex nickte. „Kinder sind da robuster als Erwachsene. Vielleicht solltet ihr darüber nachdenken, ihn in eine Schule zu schicken. Frag doch deinen Hotelier, was er davon hält.“

„Ianto und ich… wir haben gerade nicht viel zu besprechen.“ Jack legte den Kopf in den Nacken, starrte zur Decke hoch. „Es ist kompliziert.“ Er hatte gerade ein Deja Vu zu der Unterhaltung mit seiner Tochter.

„Kompliziert wie in: Du hast ihn immer noch nicht mit einem Lächeln und ein paar schönen Worten ins Bett gelockt?“, entgegnete Alex.

Jack schnitt eine Grimasse in seine Richtung. „Hat bei dir auch nicht geklappt.“

„Und möge ich auch in Zukunft nie betrunken genug oder verzweifelt genug sein, um dein Angebot anzunehmen.“ Hopkins stieß sich von der Wand ab. „Ich muss an die Arbeit. Yvonne erwartet einen Bericht und ich habe offensichtlich ein paar Listen zu „korrigieren“, damit ein gewisser Torchwood-Agent keinen Tritt in den Hintern bekommt.“

„Bedauerlicherweise ist es nicht mein Hintern, an dem sie interessiert ist, sonst wäre das alles so viel leichter.“ Jack sah ihm nach, als Hopkins an den Schreibtisch zurück trat. „Vielleicht kannst du sie für deinen Hintern interessieren? Ich meine, von hier aus ist der auch nicht schlecht.“

„Verpiss dich, Harkness“, kam es ohne Ärger von Alex, der so tat als hielte er sich eine Hand schützend vors Gesäß.

Jack wandte sich zum Gehen.

„Oh, und bevor ich es vergesse – du hast dich eben für den Rest der Woche freiwillig zur Nachtschicht gemeldet, verstanden?“, sagte Hopkins, nach einer Mappe mit Berichten greifend.

„Schon wieder?“ Er hatte gehofft, nach dem Besuch bei Steven noch einen bei Ianto einzulegen. Vielleicht war der junge Waliser bereit, mit ihm zu sprechen.

„Wenn es dir lieber ist, kaufe ich dir eine Fahrkarte für den nächsten Zug nach London und du erklärst Direktor Hartman persönlich, dass es sich um einen Fehler in den Aufzeichnungen handelt und du natürlich nicht eigenmächtig Fundstücke entwendet hast.“ Alex kramte nach seiner Lesebrille und setzte sie auf. „Ich glaube, das Wort, das sie verwendet hat, war „gestohlen“. Ich bin erstaunt, wie sie auf die Idee kommen kann, ein so loyaler Agent wie du könntest ein Dieb sein.“

Jack breitete grinsend die Arme aus. „Und ich dachte immer, sie kennt mich nicht.“

Alex deutete auf die Tür. „Raus!“

„Ich liebe dich auch.“ Jack schlenderte lässig aus dem Büro. Er wirkte absolut nicht so, als hätte er eben einen Tadel von seinem Boss kassiert. Ganz im Gegenteil.


###


„Oh, Ianto. Gut, dass du gerade hier bist.“ Rhi winkte ihn zu sich. Sie kauerte auf dem Boden, vor Mica, die auf einem Schemel stand und steckte den Saum eines Rocks ab. „Ich kann hier gerade nicht loslassen, gib mir ein paar Stecknadeln. Die Dose steht auf dem Tisch.“

Eigentlich war Ianto nur gekommen, um ein wenig Milch für seinen Kaffee zu holen. Aber er stellte seine Tasse auf den Tisch und nahm stattdessen die kleine Blechdose, in der seine Schwester ihre Stecknadeln aufbewahrte.

„Wieso machst du das hier in der Küche?“, fragte er - nicht um sie zu kritisieren, sondern einfach nur, um etwas zu sagen.

„Weil das Licht am besten ist und ich den Ofen im Auge behalten kann. Ich mache Pasteten zum Abendessen.“ Rhi hielt den Saum fest, als Mica gelangweilt hin und her trippelte. „Jetzt halt doch mal still, sonst wird das nie gerade“, sagte sie gereizt. Sie sah zu ihrer Tochter hoch, die einen Schmollmund zog. „Mica, cariad. Du möchtest doch das der Rock hübsch aussieht, oder?“

Mica nickte widerstrebend und kaute auf dem Ende ihres Zopfes.

„Das wird er aber nur, wenn ich alles schön gerade nähe. Und deshalb musst du noch ein kleines bisschen still stehen. Kannst du das?“

„Bekomme ich ein Törtchen, eins von denen die vom Tee übriggeblieben sind, wenn wir fertig sind?“, verhandelte Mica schlau.

„Ja, du bekommst ein Törtchen“, entgegnete Rhi seufzend und gab ihr einen sanften Klaps auf die Wade. „Aber dafür musst du schon ganz besonders still stehen.“ Sie hob erneut den Blick und sah dieses Mal ihren Bruder an. „Wolltest du etwas von mir?“

„Nein. Ich bin nur hier, um mir ein bisschen Milch zu holen.“ Ianto deutet auf seine Tasse.

„Du siehst müde aus. Hattest du etwas zum Tee?“ Rhi maß den Saum ab.

„Ich bin eben dabei. Sobald ich meine Milch für den Kaffee habe“, erwiderte Ianto gereizter als er beabsichtigt hatte. Anderseits, musste er wirklich Milch haben?

„Du musst mir nicht gleich den Kopf abreißen, nur weil ich mir Sorgen um dich mache.“

„Entschuldige.“ Ianto rieb sich übers Gesicht. „Ich habe schlecht geschlafen, okay? Das kommt vor. Ich habe zur Zeit eine Menge im Kopf.“ Vielleicht sollten sich seine Schwester und Jack zusammen tun. Dann konnten sie ihn rund um die Uhr überwachen. Der Captain war ja offenbar nicht abgeneigt, die Nachtwache zu übernehmen… Er räusperte sich, hoffte dass sich seine Wangen nicht wieder verfärbten. Den ganzen Tag über unterdrückte er schon Gedanken an den anderen Mann, an seine Worte, seine Berührung… „So, für welche Gelegenheit ist der neue Rock, Mica?“, fragte er um seine Nichte und seine Schwester abzulenken.

„Aber ich darf doch Blumen streuen, Onkel Ianto“, erklärte Mica - als wäre damit alles geklärt.

Ianto sah seine Schwester fragend an. Offensichtlich hatte er etwas verpasst?

„Maddie heiratet nächstes Wochenende.“ Rhi beschäftigte sich eindringlich mit dem Saum, rieb eine Falte mit dem Daumennagel heraus. „Tante Gladys Jüngste.“

Tante Gladys war nur eine Nenntante, keine echte Verwandte. Sie war mit Iantos Mutter in die Schule gegangen und auch danach eng befreundet geblieben. Gladys Ramsey hatte drei Töchter, mit denen Rhi mehr oder weniger aufgewachsen war.

Das Verhältnis zwischen den beiden Familien war etwas abgekühlt, als Gladys Ehemann Iantos Vater beiseite nahm und ihn mahnte, seinem Sohn den Kopf zurecht zu rücken, damit der aufhörte, sich mit dem Hallett-Mädchen abzugeben. Mickey, der das ganze zufällig beobachtet hatte und später Ianto davon erzählte, konnte nicht hören, was Jones Senior zu dem anderen Mann sagte, aber der verließ umgehend das Hotel.

Er musste an Mickey denken. Seit seinem letzten Brief, voll Schreibfehler und schlechter Grammatik aber auch randvoll mit Begeisterung über sein neues Leben, waren mehr als zwei Monate vergangen. Er vermisste seinen Jugendfreund. Es war sehr viel stiller ohne Mickey. Edwyn machte seinen Job gut - wenn er nicht gerade tagträumte - aber er war zu jung und zu neu, ein Angestellter, kein Freund.

Das erklärte vermutlich, warum er vorher nicht von der Hochzeit gehört hatte. Rhi dachte sicherlich, sie würde damit schlechte Erinnerungen wecken. Sie hatte Recht. Und sie hatte Unrecht. Alle seine Erinnerungen, gute wie schlechte, waren nie fern.

„Ella hat Mica eingeladen, zusammen mit ihr Blumenmädchen zu spielen, ansonsten würde ich gar nicht hingehen“, meinte Rhi, einen entschuldigenden Unterton in der Stimme. „Zwei Blumenmädchen sind besser als eines, dachten sie wohl.“

Ella war Gladys Enkeltochter, sie war so alt wie Mica und eine ihrer Spielkameradinnen.

„Warum solltest du nicht auf die Hochzeit einer deiner Freundinnen gehen?“, entgegnete Ianto und ging endlich zum Eisschrank, um die Milch zu holen, wegen der er doch eigentlich nur in die Küche gekommen war.

„Es stört dich nicht?“

„Rhi...“ Ianto zögerte. „Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung und auf seine eigenen Freunde. Außerdem liegt das alles doch wohl inzwischen weit in der Vergangenheit, richtig?“

„Heißt das, du hast auch nichts dagegen, mich zu der Feier zu begleiten?“, fragte Rhiannon rasch.

„Was?“ Milch kleckerte über sein Hosenbein und auf den Boden. „Das ist nicht dein Ernst? Auf eine Hochzeit?“

„Ianto, bitte.“ Rhi ließ den Rock los und sah bittend zu ihm hoch. „Bitte. Bitte. Bitte. Ich kann nicht alleine dort auftauchen. Und Johnny arbeitet. Er ist das ganze Wochenende irgendwo im Norden. Es werden eine Menge Leute dort sein, die du kennst, und vielleicht tut es dir ganz gut, mal ein paar deiner alten Freunde wiederzusehen. Du kannst dich nicht für den Rest deines Lebens in deinem Büro einigeln.“

„Rhi, ich…“ Ianto schüttelte den Kopf. Sie hatte keine Ahnung, was sie da von ihm verlangte.

„Bitte. Für mich. Ich werde dich für den Rest des Jahres um nichts mehr bitten – und ich höre auch auf, zu fragen, wie es dir geht. Du weißt, dass mir das sehr, sehr schwer fallen wird.“

Er wusste auch, dass sie es keine zwei Wochen durchhalten würde. Und das war optimistisch geschätzt. Er rechnete eher mit zwei Tagen. Ianto gab resigniert nach. „Okay. Ich komme mit dir auf die Hochzeit“, erwiderte er mit einem deutlich hörbaren Mangel an Enthusiasmus. Er stellte die Milchflasche zurück. Seine Finger schmerzten. Er hatte die Flasche so fest umklammert, dass in Kürze entweder Glas oder Knochen nachgegeben hätten. „Ich bin an der Rezeption oder in meinem Büro, wenn mich jemand sucht. Du brauchst mir nichts zum Abendessen zu schicken.“ Damit nahm er seine Tasse und wandte sich zum Gehen.

„Bekomme ich jetzt mein Törtchen, Mami?“, fragte Mica.

„Gleich, cariad.“ Rhi sah ihrem Bruder nach und seufzte. Vielleicht war es ein Fehler gewesen… Aber von sich aus würde Ianto nie den ersten Schritt wagen. Dann machte sie sich daran, die heruntergefallenen Stecknadeln einzusammeln.


###


„Hast du meinen Brief bekommen, Onkel Jack?“, fragte der Junge aufgeregt. Er war bereits gewaschen und trug seinen Pyjama.

„Das habe ich, Sport.“ Jack klopfte in Brusthöhe auf seinen Mantel. Der Brief steckte in der Innentasche. Niemand war an der Rezeption gewesen, als er gekommen war – definitiv ungewöhnlich – also hatte er sich selbst die Post aus dem Fach mit der Nummer 4-12 geholt. Stevens Brief lag obenauf und er las ihn, während er die Treppe hochging. „Und ich habe mich unheimlich drüber gefreut. Das ist ein Superauto, oder?“ Er strich Steven übers Haar. „Ich sage dir, ich hätte es fast selbst behalten.“

Steven lachte. „Aber Onkel Jack! Erwachsene spielen doch nicht mit Spielzeugautos.“

„Oh, manchmal schon. Aber jetzt ab mit dir ins Bett, Soldat. Ich komme in einer Minute nachsehen, ob du unter der Decke steckst.“ Jack sah lächelnd zu, wie Steven widerwillig durch die Verbindungstür in sein eigenes Zimmer verschwand. Dann wandte er sich an seine Tochter. „Er wird bestimmt wieder eine Geschichte hören wollen. Ist es zu spät dafür?“ Er nahm seinen Mantel ab und legte ihn über einen Stuhlrücken.

„Eine Geschichte ist okay. Aber halte ihn nicht zu lange wach, und mach es nicht so spannend, dass er mir am Ende nicht mehr einschlafen will. Ja, Dad?“

Jack beugte sich vor und küsste sie auf die Schläfe. „Danke.“

„Wofür?“ Alice sah ihn überrascht an.

„Ich höre es einfach nur immer wieder gerne, wenn du mich Dad nennst.“ Er drückte sie kurz an sich und ging dann nach nebenan, wo Steven schon ungeduldig wartete.

Alice folgte ihm, lehnte sich mit verschränkten Armen gegen den Türrahmen. Die Geschichten ihres Vaters waren immer das Zuhören wert, auch wenn sie kein kleines Mädchen mehr war.

Am Ende der Geschichte angekommen, küsste Jack seinen Enkel auf die Stirn. „Schlaf gut, Soldat.“ Er zog die Decke höher um das bereits so gut wie schlafende Kind und verließ leise den Raum, das Licht löschend. Alice reichte ihm seinen Mantel.

„Ich habe die Nachtschicht“, erklärte er, obwohl sie keine Erklärung erwartete. „Ich melde mich bei euch.“

„Pass auf dich auf, Dad.“ Alice stellte sich auf die Zehenspitzen und strich seinen Mantelkragen glatt. „Gute Nacht.“

Mit einem weiteren Kuss auf die Schläfe verabschiedete sich Jack von seiner Tochter. Als er an der Rezeption vorbei ging, standen die Klingel und das dazugehörige Schild auf dem Tresen, aber es kam Licht unter der Tür durch, die zu Iantos Büro führte. Nicht heute Nacht, Ianto Jones, aber wir sehen uns bald, versprach Jack wortlos, als er zum Ausgang ging.



Ende (tbc) "Wissen macht mich im Job gelassen und selbstbewusst." Nutze die Erfahrung anderer indem du Bücher liest. Ich bin ein großer Fan von Büchern und nehme mir regelmäßig die Zeit, diese zu lesen. Lebensmittel Die Zur Fettverbrennung Führen Joggen Gutachter hält Zschäpe für voll schuldfähig, „gefährlich“, antisoziale Tendenzen, hohes Risiko, dass Z. in Freiheit wieder Gewalttaten begeht… 24 Tipps Zum Abnehmen 94 Das Ganze steht und fällt mit dem Willen der Volksgemeinschaft, die uneheliche Kindesmutter und ihr Kind anzuerkennen oder nicht. Findet die Volksgemeinschaft kein gerechtfertigtes und sittliches Verhältnis zur unehelichen Kindesmutter, dann nutzen auch alle Bejahungen der Voraussetzungen nichts, denn dann sind diese Voraussetzungen in der Vorstellungswelt der Volksgemeinschaft eben unsittlich..

Abnehmen Durch Gesunde Ernährung Plan Telefon

Tabelle 212:            Bevorzugte Sortimente in Convenience Shops ältere Lebensphasen   306 Lebensmittel Die Zur Fettverbrennung Führen Joggen Man benötigt Haferkleie Mit Keim Abnehmen Zucchini Wenn Sie unsere Website nutzen, setzen wir und unsere Partner sog. Cookies, um Ihnen eine bessere Nutzererfahrung und uns die Verbesserung von kaufDA zu ermöglichen. Details hierzu und zum Opt-out finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. 24.07.2018 Oder wie immer man diese Geschöpfe nennen wollte, die sie so sehr geliebt hatte, dass sie sie für unabdingbar gut hielt. Sie hatten sie getötet. Grüße von echt? Abnehmen Durch Gesunde Ernährung Plan Telefon Und nun die Frage, auf die ich hinaus will: Hast du jemals versucht, auf einem 11 Jahre alten PC ein aktuelles Windows zu installieren? Das wäre aktuell ein "Designed for Windows XP" PC mit Windows 10 zu bestücken. Falls es die Hardware überhaupt unterstützt, ist das sinnvoll nicht möglich..